Warum jeder Immobilienbesitzer eine Schneefräse in Betracht ziehen sollte
„Eine Schneefräse zu besitzen, mag unnötig erscheinen – bis ein Wintersturm kommt. Dann wird eine zuverlässige Maschine zu einem echten Gewinn.“
Roman Mühleck, Produktmarketing-Experte bei AriensCo
In diesem Expertenleitfaden gibt Roman Mühleck von AriensCo praktische Tipps zur Auswahl der richtigen Schneefräse, einschließlich wichtiger Funktionen, die die Schneeräumung im Winter erleichtern. Von den besten Modelltypen für unterschiedliche Schneeverhältnisse bis hin zu fortschrittlichen Bedienungs- und Komfortoptionen – dieser Leitfaden enthält alles, was Sie wissen müssen, um eine fundierte Entscheidung zu treffen.
1. Einstufige und zweistufige Schneefräsen verstehen
Eine der wichtigsten Entscheidungen ist die Wahl zwischen einer einstufigen und einer zweistufigen Schneefräse. Hier sind die Unterschiede:
Einstufige Schneefräsen
Eine einstufige Schneefräse verwendet eine einzige Schnecke, die in der Regel aus Gummipaddeln besteht und den Boden berührt, um Schnee in einem Arbeitsgang aufzunehmen und wegzuwerfen. Durch diesen direkten Kontakt mit dem Boden entsteht eine saubere Spur oder „schwarze Räumfläche“. Einstufige Modelle eignen sich für kleinere Flächen und leichtere Schneefälle und sind ideal für pulvrigen oder frisch gefallenen Schnee. „Einstufige Schneefräsen eignen sich am besten für leichten, trockenen Schnee auf kleineren Grundstücken”, erklärt Mühleck. Für festgefahrenen oder schweren Schnee wird jedoch ein zweistufiges Modell empfohlen.
Zweistufige Schneefräsen
Das zweistufige Gebläse, eine Spezialität von Ariens, verfügt über eine Metallschnecke (erste Stufe), die selbst festgefahrenen Schnee aufnimmt, und ein Flügelrad (zweite Stufe), das ihn mit hoher Geschwindigkeit durch den Auswurfschacht schleudert. Dank dieser leistungsstarken Konstruktion eignen sich zweistufige Gebläse perfekt für eisigen, schweren Schnee und erreichen größere Wurfweiten. Im Gegensatz zu einstufigen Modellen berührt die Schnecke den Boden nicht und ist daher für unebene oder kiesige Oberflächen geeignet. „Zweistufige Modelle eignen sich am besten für tiefen, dichten Schnee und größere Flächen“, rät Mühleck.
2. Auswahl der richtigen Größe und Leistung
Ariens bietet eine Vielzahl von Schneeschleudern in verschiedenen Größen und Leistungsklassen an, sodass für jedes Grundstück die passende Option dabei ist.
60 cm (24”) Räumbreite
Für kleinere Grundstücke mit mäßigen Schneefällen bietet ein Modell mit einer Breite von 24 Zoll und einer Leistung von ca. 6 PS (4,5 kW) eine effiziente Räumleistung, ohne viel Stauraum zu beanspruchen.
70 cm bis 80 cm (28” bis 32”) Räumbreite
Für große Grundstücke oder Gebiete mit häufigem starken Schneefall sollten Sie Modelle mit einer Breite von 70 bis 80 cm in Betracht ziehen. Diese leistungsstärkeren Modelle können Schnee bis zu 18 Meter weit werfen und erledigen so auch große Aufgaben im Handumdrehen.
3. Räder oder Ketten: Die Wahl des richtigen Antriebs
Bei der Auswahl einer Schneefräse ist es wichtig zu berücksichtigen, ob Räder oder Raupenketten für Ihr Gelände besser geeignet sind.
Räder
Standard-Schneefräsen sind mit Reifen mit hoher Traktion ausgestattet, die sich perfekt für ebene Flächen eignen. Durch Anbringen von Schneeketten oder Spikeketten kann die Traktion auf vereisten Flächen verbessert werden.
Ketten
Für Hanglagen und unwegsames Gelände bieten Raupenmodelle eine höhere Stabilität. Das RapidTrak™-System von Ariens ermöglicht es dem Benutzer, zwischen dem Radmodus für einfache Handhabung und dem Raupenmodus für maximale Traktion in schwierigem Gelände zu wechseln. „RapidTrak verfügt außerdem über einen Dig-In-Modus, der den Druck auf das Schaberblatt erhöht und es somit ideal für festgefahrenen Schnee und hohe Schneeverwehungen macht“, erklärt Mühleck.
„Die Ariens Auto-Turn™-Technologie sorgt für eine einfache Handhabung auf jedem Untergrund. Durch die automatische Entriegelung der Antriebsachse bei Kurvenfahrten können Sie präzise Manöver ausführen, ohne an Traktion einzubüßen.“
— Roman Mühleck, Produktmarketing-Experte bei AriensCo
4. Ist eine Schneefräse leicht zu lenken?
Die Handhabung einer Schneefräse ist oft einfacher als erwartet, insbesondere bei Modellen, die mit fortschrittlichen Lenkfunktionen wie Auto-Turn™ ausgestattet sind. Diese Funktion sperrt die Achse beim Geradeausfahren, entriegelt sie jedoch automatisch beim Abbiegen, sodass enge Kurven fast mühelos zu bewältigen sind.
5. Komfort und Sichtbarkeit für ein besseres Schneeräumungserlebnis
Für die Räumung am frühen Morgen oder späten Abend ist eine LED-Beleuchtung unverzichtbar. Die Schneefräsen von Ariens ab der Deluxe-Serie sind mit LED-Scheinwerfern ausgestattet, während die Profimodelle für zusätzlichen Komfort über beheizbare Handgriffe verfügen. „Diese Funktionen gehören zur Standardausstattung unserer Profimodelle, um den Komfort und die Sichtbarkeit auch bei langen Einsätzen zu verbessern“, erklärt Mühleck.
Abschließende Expertentipps
Roman Mühlecks abschließender Ratschlag ist einfach: „Wählen Sie ein Modell, das sowohl zu Ihrer Grundstücksgröße als auch zu den typischen Winterbedingungen passt. Mit der richtigen Ariens-Schneefräse lassen sich selbst die stärksten Schneefälle bewältigen.“